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Vorfahrt für „Vision Zero“
Der Vorstand des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) hat eine grundlegende Entscheidung für seine weitere Verkehrssicherheitsarbeit getroffen, indem er sich für „Vision Zero“ ausgesprochen hat. Die Grundsätze dieser Sicherheitsphilosophie sollen der koordinierten Verkehrssicherheitsarbeit des DVR zugrunde gelegt werden.
Damit ist ein Prozess in Gang gesetzt worden, „Vision Zero“ nunmehr auch in der konkreten Verkehrssicherheitspolitik umzusetzen. Kern der Philosophie ist ein sicheres Verkehrssystem und die Einsicht, dass der Mensch als Teil dieses Systems nicht fehlerfrei agiert. Ziel von „Vision Zero“ ist es, die Mobilität lebenswert zu sichern und unfallfrei zu gestalten und dadurch das Sicherheitsbedürfnis der Menschen zu befriedigen.
„Vision Zero“ als politisches Programm setzt Prioritäten. Und diese Priorität muss lauten: Bei der Abwägung von unterschiedlichen Werten oder Zielen muss die Unversehrtheit des Menschen an erster Stelle stehen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Mensch, auch wenn er die Verantwortung für sein Tun hat, nicht ohne Fehler ist. Bei der Gestaltung unserer Mobilität und unseres Verkehrssystems muss diese Tatsache immer mit beachtet werden, damit Fehler keine fatalen Folgen haben und nicht mit dem Tode bestraft werden.
Die Gestaltung der Verkehrsmittel und der Verkehrswege muss dieser Erkenntnis entsprechen und die Regelwerke zur Teilnahme am Straßenverkehr sind entsprechend anzupassen.
Als erstes DVR-Mitglied setzt 3M das Logo von „Vision Zero“ ein und gibt damit ein Bekenntnis zur gemeinsamen Sicherheitsphilosophie ab.

FAQ: Argumentarium pro Vision Zero (67 kB)
Die Nullvision ist das Bild einer Zukunft, in der niemand im Straßenverkehr getötet oder so schwer verletzt wird, dass er lebenslange Schäden davonträgt. (237 kB)
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