Fahrerassistenzsysteme in Nutzfahrzeugen
Unfälle vermeiden – Menschen schützen!
Fahrerassistenzsysteme, kurz FAS, können einen wesentlichen Beitrag zur Vision Zero leisten. Viele Unfälle können durch FAS verhindert werden. Bei vielen weiteren können FAS die Unfallfolgen deutlich verringern. Das gilt gerade für Nutzfahrzeuge: Termindruck und Routine im Berufsalltag können Unfälle verursachen, die durch die Unterstützung von Fahrerassistenzsystemen zu vermeiden wären.
Moderne Fahrerassistenzsysteme leisten weitaus mehr als ABS und ESP allein. Sie unterstützen den Fahrer in so vielen Fahrsituationen, dass damit mehr als die Hälfte aller schweren Pkw-Unfälle vermeidbar wären. Außerdem tragen Fahrerassistenzsysteme zur Stauvermeidung sowie zur Erhöhung des Fahrkomforts bei und helfen Kraftstoffkosten zu reduzieren.
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und seine Partner empfehlen den Einsatz von Fahrerassistenzsystemen in jedem Fahrzeug. Denn diese helfen, im Sinne der Sicherheitsphilosophie Vision Zero, die Mobilität sicherer zu gestalten. 
Sicher fahren, richtig reagieren
Vorsicht kann Ihr Leben retten
Dutzende Tote, mehr als 3.000 Verletzte und eine halbe Milliarde Euro Sachschaden jährlich: Alle 2,5 Minuten kollidiert in Deutschland ein Reh, ein Wildschwein oder ein Hirsch mit einem Fahrzeug. Die Dunkelziffer ist hoch. Dieses Faltblatt informiert Sie darüber, wie Sie das Wildunfall-Risiko reduzieren können und was nach einem Zusammenstoß zu tun ist.
Achtung, Wildwechsel
Wildtiere müssen wandern – etwa um Nahrung oder Partner zu finden. Sie bewegen sich häufig auf vertrauten Wegen, den Wildwechseln. Verkehrswege kreuzen diese und zerschneiden Lebensräume. Deshalb werden Straßen oder Schienen regelmäßig überquert. Der zunehmende Verkehr führt dazu, dass Wildtiere und Kraftfahrzeuge sich immer öfter auf der Fahrbahn begegnen. Die Zahl der Wildunfälle ist seit 1975 um das 5-fache gestiegen. Für seltene Arten wie Luchs oder Wildkatze sind Kollisionen regional sogar Todesursache Nummer eins. 
„Motorrad fahren – auf sicherer Straße!“
Praxisleitfaden unterstützt Entscheidungsträger auf kommunaler Ebene
Motorrad fahren ist mehr als motorisierte Fortbewegung. Es steht für Leidenschaft, Freiheit und Individualität. Jedoch ereignen sich noch immer zu viele schwere Motorradunfälle. Über 600 getötete Motorradfahrer pro Jahr können nicht hingenommen werden.
Eine aktuelle Broschüre des ADAC und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) fasst die Informationen des Merkblattes zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf Motorradstrecken (MVMot) in Wort und Bild zusammen und richtet sich vornehmlich an kommunale Entscheidungsträger. 
Studien zum Pkw-Sicherheitstraining (SHT)
DVR-Sicherheitstrainings: Zusammenfassung der Forschungsergebnisse
Sicherheitstrainings sind wichtige Instrumentarien, um Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren, damit sie Verkehrsgefahren rechtzeitig erkennen und dadurch Risiken vermeiden. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hat mit seinen Mitgliedern ein Pkw-Sicherheitstraining (SHT) entwickelt, das seit Jahrzehnten von verschiedenen Organisationen in ganz Deutschland auf Verkehrsübungs- und speziellen Sicherheitstrainingsplätzen umgesetzt wird.
Um die angebotenen Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und weiter zu optimieren, wurden die Sicherheitstrainings evaluiert. 
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